Parallel zu diesen Entwicklungsarbeiten machte die Zusammenarbeit mit Citroën in der gemeinsamen Firma COMOBIL Fortschritte. Ziel dieses Unternehmens war eine Gemeinschaftsproduktion von Automobilen und Antriebsaggregaten. NSU sollte das Triebwerk mit Wankelmotor beisteuern.
Der Ro 80 kam dann 1967 mit dem KKM 612 auf den Markt, einem 115 PS leistenden Wankelmotor der nächsten Generation. Später sollte der in die Jahre gekommene Ro mit einem leistungsfähigeren Motor mit ca. 130 PS, die durch die Verbreiterung der Mäntel erreicht wurde, wieder aufgefrischt werden. 1969 wurden auch Versuchsmotoren mit drei Scheiben gebaut, Typbezeichnung KKM 619, und zu guter letzt wurde in der Ro-80-Karosserie auch die letzte bei Audi NSU entwickelte Wankelmotorgeneration der KKM 871 mit bis zu mehr als 200 PS bei Werkswagen ausprobiert. Bei Volkswagen verpflanzte man sogar eine Gasturbine in das Ro-Fahrwerk um damit Erfahrungen zu sammeln.
Rücksprung zum Inhaltsverzeichnis
S233.htm, NSU-Fahrzeuge, Prototypen und Eigenbauten, G.
Geiling, ISBN 3-924043-37-X
30.10.97